Extrakt zum STATUS QUO & TREND-FORECAST

Zuerst ein Zitat von Stefan ZWEIG aus "Die Welt von gestern": "Wenn ich versuche,für die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, in der ich aufgewachsen bin, eine handliche Formel zu finden, so hoffe ich am prägnantesten zu sein, wenn ich sage: Es war das goldene Zeitalter der Sicherheit. Unsere Währung, die österreichische Krone, lief in blanken Goldstücken um und verbürgte damit Ihre Unwandelbarkeit."


Wir treffen auf eine äußerst ungewöhliche KONSTELLATION:
a) Explodierende Inflation
b) Ukraine Krieg & seit 7. Okt. 2023 "a war crime" in Palästina samt unmenschlicher humanitärer Katastrophe im nahen Osten!
c) astronomisch hohe Bilanzsummen in den Zentralbanken daher eine hohe Geldumlaufmenge
d) gewaltige finanzielle Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen....
e) Mitte 2023 schwebt das Damoklesschwert einer REZESSION, die jedoch erst 2024 schlagend werden dürfte.




Den revidierten Daten zufolge schrumpfte das reale BIP Japans von Januar bis März 2024 (1. Quartal) auf das Jahr hochgerechnet um 2,9%, während zuvor ein Rückgang um 1,8% erwartet worden war. 1. Juli 2024


Update 12. Mai 2024: Die US Leit-Zinssätze werden noch länger hoch bleiben!

Einleitungssatz Andy: Laut Ansicht eines Investmentprofis hatte Powell die stark angestiegene Inflations-(Entwicklung) verschlafen. Jetzt ist man offenbar gezwungen nach zu justieren!!
Einige Auszüge aus dem Artikel: "Die Kollegen von Jay Powell haben die letzte Woche damit verbracht, eine Haltung zu unterstützen, die der Vorsitzende der (US) Zentralbank auf seiner letzten Pressekonferenz unterstrichen hat: Die Zinssätze werden noch länger hoch bleiben, deutete er an. ……“They might need several months of inflation showing it's coming back down before they'll signal that ... they have confidence to cut," said Esther George, the former president of the Kansas City Fed. George said she thinks the Fed will need three months of encouraging data. If that happens, the first rate cut could come in September — even with the presidential election looming in November. Two rate cuts could still happen this year, she added, or no cuts at all. If the inflation news improves soon, that will reignite talk about the timing of a first cut, said former St. Louis Fed president James Bullard. He said he believes a first cut in December is possible, while also arguing that the Fed could justify a cut now as long as the central bank didn’t promise anything further……. ……..Not all Fed officials are optimistic that rate cuts will still happen this year. Fed governor Michelle Bowman said Friday that she does not expect any cuts this year due to the direction of inflation."
Yahoo: by Jennifer Schonberger on Sunday May 12, 2024

Update 3.12.2023; Thema Börse: "Das ist ein dramatisches Zeichen" - Interview mit Ralf Borgsmüller, PSM Vermögensverwaltung München

Sehr gute Interpretation worauf die bisherigen Börsenanstiege begründet sind und vor allem welche Aktiengesellschaften hauptsächlich die Kurstreiber waren samt realistischer Sichtweise auf NVIDIA & Co sowie kurz angerissen der KI Hype, den ich ähnlich einschätze..
Einige seiner Aussagen kurz gefasst: Minute 07:45 DIE LIQUIDITÄT IST SCHWERST ANGEGRIFFEN..... verschärfte rezessive Entwicklungen werden im ersten HJ 2024 keine guten Börsenentwicklungen zulassen, weil die Unternehmensgewinne stark zurückgehen werden....
09:30 Der Blick auf das neue Börsenjahr 2024: Die gegenwärtige Aktienbewegung hat nichts mit der fundamentalen Situation in der Weltwirtschaft zu tun.....speziell nicht mit der Realität, die für die nä. Quartale zu erwarten ist. Borgsmüller liefert eine gute Erklärung zu den Aktien-Depotsentwicklungen der Anleger auch da muss man ihm evidenzbasiert zustimmen. Hauptsächlich einige wenige stark Indexgewichtete Aktien (Anm: AMD, NVIDIA, AMAZON, META) haben die Kurse nach oben getrieben... Borgsmüller spricht deren krasse Überbewertung an... Min 22:00: Eine weitere Schuldenorgie wird sich nicht verhindern lassen. Die kompl. Verschuldung priv. und öffentl. Haushalte ist weltweit auf den Rekordwert von 340 Billionen gestiegen. Die Fallhöhe für eine potentielle Krise ist doppelt so hoch als vor der letzten Finanzkrise. (Anm.: 2009) 22:50 Ein bekannter Hedgefond-Manager sagte dieser Tage, dass an der Spitze BIDEN stehe , der Schulden macht wie ein betrunkener Matrose – 150 Mrd. US$ im Monat... Borgsmüller’s Einschätzungen sind von großem Fachwissen geprägt.
Einziger Kritikpunkt Andy's: Wer unbedingt (teilweise) in festverzinsliche Papiere wechseln will okay; ja dann aber eher in Unternehmensanleihen, nicht jedoch in Staatsanleihen oder Geldmarktfonds.


Update 19.10.2023: Ein Interview mit Folker Hellmeyer, siehe dazu näheres auf den "Asset Management-Seiten" dieser Web-site!

Mario Lochner führt das Interview......


Update 29.9.2023 "OCTOBER STOCK MARKET MASSACRE? We Are Looking At Another Major Financial Crisis" // BÖRSENMASSAKER IM OKTOBER? Wir stehen vor einer weiteren großen Finanzkrise!

Die Übersetzung eines Artikels von KWN publizierten Artikels von Alasdair Macleod; 29.9.2023


Update 27.7.2023: Die EZB und die FEDERAL Reserve wollen es also wissen!

Die EZB hat sich nun getraut - wenn auch nur marginal - um weitere 25 Basispunkte die Leitzinsen im Euroraum anzuheben. Man ist in Brüssel also von einer weiterhin gut florierenden Wirtschaft aus und fürchtet offenbar überhaupt nicht dieser einen Dämpfer verpassen zu können. Somit handelt es sich um die neunte Zinsanhebung "in a row" seit der letzten Zinswende. Außerdem sieht es weiterhin überhaupt nicht danach aus, dass die Sparer bedeutende Teile "des Kuchens" abbekommen werden! Daher werden weiterhin signifikante Anteile des Angesparten vom Kaufkraftverlust betroffen sein.
Eine WETTE: Ich bin in relativ hohem Maße überzeugt, dass es allerspätestens im Frühjahr 2025 in die anderer Richung geht, nämlich mit kräftigen Zinssenkungen nach unten. Bleibt nur hzu hoffen, dass die Player in der Wirtschaft sowie Privathaushalte das bis dahin durchhalten respektive verkraften können.

Update 7.7.2023: Interview zum Thema Börse, nationale und Geo-Politik! Die Weltordnung wankt: So investiere ich jetzt und Deutschland steigt sicher ab. Plus einiger sehr interessanter Aussagen bei denen Max OTTE „big balls“ beweist!!

Einige OTTE Zitate aus diesem Interview: Minute 29:30 Frage an Otte: Wie schätzen sie die wirtschaftl. Lage gerade ein? Otte: „Die USA quetschen natürlich Europa und Deutschland aus wie ne Zitrone. Wir zahlen, sie profitieren.“
Min. 36: Otte: „Bei einer Immobilie haben sie genauso einen Besitzanspruch wie bei einer Aktie. Eine Immobilie ist ein Bündel von Rechten und Pflichten.....“ Mittlerweile ist der Eingriff in das Privateigentum brutal, massiv ...... es findet da eine massive Enteignung statt...“ Jetzt habe die Belastung des Privateigentums jedes vernünftige Maß gesprengt!
„Wir sind mitten im Sturm“

Update 3.5.2023: US Leitzins erneut um 25 Basispunkte angehoben!

Die Federal Reserve hob den Leitzinssatz wie von den US-Märkten bereits antizipiert um einen Viertelprozentpunkt an und erhöhte damit den Leitzins auf eine Bandbreite von 5 % bis 5,25 %. In ihrer Erklärung im Anschluss an die Sitzung schien die Zentralbank ihre Aussagen über künftige Zinserhöhungen abzuschwächen, indem sie eine Formulierung über "zusätzliche geldpolitische Straffung" strich. Noch keine Entscheidung über eine "Pause" bei Zinserhöhungen, sagte Powell! Die Märkte hatten erwartet, dass die Fed nach der Zinserhöhung um einen Viertelpunkt am Mittwoch das Ende ihres Zinserhöhungszyklus signalisieren würde. Das ist aber nicht passiert!! CNBC

Update 28.4.2023

Deutsche Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn 2023!
ÖSTERREICH: Die wirtschaftliche Dynamik hat im ersten Quartal 2023 weiter nachgelassen; das heimische Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent. Das teilt das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) in seiner aktuellen Schnellschätzung mit.


REZESSIONSINDIKATOR - Umkehrung der Renditekurve so stark wie zuletzt Anfang der 80erJahre

Die Differenz zwischen den Renditen 2- und 10-jähriger US-Staatsanleihen ist auf den höchsten Stand seit den 80-Jahren gestiegen. Dies deutet auf eine Rezession hin. Zitat Gregor Uhlig DWN: "Wenn die Renditen für Anleihen mit kürzeren Laufzeiten höher sind als die Renditen für längerfristige Anleihen sind, spricht man von einer Umkehr der Renditekurve. In der Vergangenheit galt das Auftreten dieser Umkehr als Vorboten einer Rezession. Und auch derzeit deutet sich in den USA eine Rezession an. Eine Umkehr der Renditekurve trat in den USA in der Vergangenheit etwa 12 bis 18 Monate vor einem Konjunkturabschwung auf. In der Regel geschieht dies, wenn die Zentralbanken die Leitzinsen erhöhen, was die kurzfristigen Renditen in die Höhe treibt und die längerfristigen Renditen durch die Dämpfung der Inflations- und Wachstumserwartungen belastet."
Update 9.2.2023

Kräftige Rezession voraus!

Geschäftszahlen, Analysen u. Einschätzungen zu Intel, AMD, Western Digital sowie dem "unproduktiven" Unternehmen META (Facebook) u. Deutsche Bank; Chinas Autoabsatz samt Implikationen auf die Konjunktur.
update 2 Februar 2023
INFALTIONSPROGNOSEN DER EZB v. 3. Februar 2023; im NTV Ticker läuft die Schlagzeile: "Inflation 2023 bei 5,9 % und 2024 bei 2.7 %."*** Anmerkung: Bei dieser Europäischen Zentralbank-Politik dürfte es doch sehr überraschen, wenn das so eintreffen sollte?

Update 3. Jänner 2023

Plötzlich keine Rede mehr vom Chipmangel, im Gegenteil ein Überangebot zeichnet sich ab...
Die Chiphersteller überschlugen sich förmlich 2022 mit ihren Meldungen, neue Chipfabriken bauen zu wollen. Und nun?? Auch das lässt auch Rückschlüsse auf eine Rezession zu. 3. Jänner 2023


Update 31.12.2022

Strom Großhandels Preisindex steigt weiter meldet die Austrian Energy Agency
Der Grundlastpreis (704,56 Indexpunkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 6,7 %. Im Jahresvergleich steigt er um 307,0 %. Noch im Dez. 2022 senden Stromlieferanten Briefe mit Preisanpassungen per 1.1.2023 aus. Von unserer Energievertriebsgesellschaft wird der bis 31.12.2022 gültige Verbrauchspreis incl. Steuer VON 13,176 ct/kWh um sagenhafte 318 Prozent auf nunmehr 55,8 ct/kWh per 1.1.2023 angehoben! Den Verbrauchern steht daher wesentlich weniger Geld zum Ausgeben zur Verfügung! Auch diese Entwicklung samt der "Stromkostenbremse des Bundes" ist deutlich inflationswirksam und treibt die Inflationsrate ab Jänner 2023 auf rund 15 % in Ö.!!

Update 8.11.2022

"Management des US Hedge-Fonds Elliott warnt vor weiterem Kummer u. Schmerz nach der Marktkrise von 2022."
Übersetzung plus Implikationen von Autor A. Kubin.

Update 24.10.2022 BREAKING NEWS

"Grandiose aktuelle und forecast Markteinschätzung von D. Rosenberg, viel beachteter Chefökonom von "Rosenberg Research & Associates Inc." Canada

Update 7.10.2022

TAKTIK-PLANUNG: Von Erfolg gekrönt wird jene Taktik sein, bei welcher der Anleger den REBOUND abwartet bevor er investiert. Die Vermeidung von Bullenfallen ist vorrangig zu beachten. Es sollte aber kein Beinbruch sein, nach einem starken Börseneinbruch auch mal etwas zu früh einzusteigen, denn den Tiefstkurs wirst du fast nie erwischen....... Es wäre durchaus möglich, dass die BÖRSEN innerhalb der nächsten 9 - 15 Monate auch die Tiefstkurse von 2008/2009 deutlich nach unten DURCHSCHLAGEN; NASDAQ heute im Minicrash beinahe minus 4 Prozent. ADVANCED MICRO DEVICES INC (AMD) minus 13 Prozent auf 60 US Dollar abgestürzt. NVIDIA crasht 8 % auf 120 US$. !!!

RESÜMME per 6.10.2022: Es ist nicht auszuschließen, dass es trotz der sich verschlechternden Konjunkturdaten, drohender Rezession, eventuell gar Depression doch zu einer neuerlichen Inflationierung der Börsen (also steigende Börsenkurse) kommen könnte. Das horten von zuviel Cash birgt aber auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn die Frage im Falle eines DEFAULT ist, ob man dann noch die Möglichkeit zum Transferieren respektiv zur Veranlagung hat und es eventuell eines Tages dafür zu spät sein könnte.





HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Diese Erfassung des Status Quo sowie sämtliche die Zukunft betreffende Einschätzungen dienen in erster Linie der RISIKOMINIMIERUNG. Die Analysen und Einschätzungen beruhen überwiegend auf selektiven betriebswirtschaftlichen Kennzahlenanalysen, Unternehmensausblicken (forecats), Ereignissen auf den internat. Finanzmärkten etc. Sämtliche Daten stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Kennzahlen, die als zuverlässig einzuschätzen sind. Der Autor übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen keine Haftung. Dies ist weder eine Anlageberatung noch eine Handlungs- oder Veranlagungsempfehlung in welcher Form auch immer. Ebenso wenig haftet der Autor für in diesen (Unternehmens)-Analysen enthaltene Kennzahlen, getroffenen forecasts, konjunkturellen Einschätzungen, Markt und/oder Wettbewerbslage, gesetzliche Rahmenbedingungen etc. bezüglich der untersuchten Unternehmen und mit diesen verbundenen Unternehmen. Obwohl die Analysen mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ganz ausgeschlossen werden.