Der ökonomischen Lokomotive namens China dürfte allmählich der DAMPF ausgehen!

Was das HANG SENG  Index-Szenario mittelfristig zu bedeuten hat und Ausblicke dreier Branchen-Schwergewichte; Du Pont, 3M  sowie INTEL!

 

 

Es bestätigt sich immer wieder im Nachhinein, egal ob bei Einzeltiteln oder Börsen Indizes-charts,  kontinuierlich einhergehende, deutliche Kursrückgänge beinhalten fast immer ein
reales Szenario dahinter.
Trotz der von mir seit einigen Jahre prophezeiten und auch eingetroffenen Inflationierung der Börsen wie DAX, Dow Jones etc. - den Hang Seng hatte ich dabei nicht auf dem Radar -
kann man nun mit einer bald überfälligen deutlichen Börsenkorrekturen in Europa und den USA um rund  20 bis 33 Prozent nach unten rechnen. Wie sich nun anhand der abgegebenen jüngsten statements immer mehr bestätigt, dürfte der ökonomischen Lokomotive namens China allmählich der DAMPF ausgehen. Nicht nur weil Großinvestoren Geld aus Angst vor US-Sanktionen Investitionskapital aus China abziehen. So zeichnet sich nun doch immer deutlicher zumindest eine Stagnation in CHINA ab.  [Explizit ausgenommen in meiner Prognose ist wie immer ein sich ausweitender kriegerischer Flächenbrand im nahen oder mittleren OSTEN, den dann kommt es sowieso zeitnah zu heftigen Börsenkorrekturen.] 

Jüngste deutliche „Forward looking Statements“:
24.1.2024;  DuPont: „die anhaltend schwache Nachfrage in China

23.1.2024;  3M hat mit dem Umsatzwachstum zu kämpfen, insbesondere in China, wo sich der wirtschaftliche Abschwung verschärft.

26.1.2024:  Intel’s Boss Gelsinger schockt die Börsen! Intel’s Stock Falls 11% on disappointing outlook.

 

Financial Times headline; 26.1.2024: Chinesische Aktien brechen ihre Rallye ab, da die Anleger der staatlichen Unterstützung skeptisch gegenüberstehen.“ CSI 300-Index beendet dreitägige Gewinnsträhne, nachdem Morgan Stanley seine optimistische Prognose zurückgenommen hat.

Resümee: 
Alles in allem sind die Zahlen von 3 M nicht so schlecht. Darauf kann man bauen. Hier kann bei weiterem Kursrückgang sogar ein Nachkauf ins Auge gefasst werden. Schon alleine weil die Dividendenrendite bei 3M nun annährend sechseinhalb Prozent ausmacht!!  Der „forecast“ für 2024 sieht mit einem adjusted EPS in der Bandbreite von $9.35 bis $9.75 gegenüber den 9,24 US$ (2023) immerhin noch einen leichten Anstieg beim Gewinn voraus. 
Weniger rosig sehen die Prognosen bei DuPont aus, denn der Gewinn je Aktie im ersten Quartal – so schätzt man bei DuPont  -  wird sich  voraussichtlich nur zwischen 63 und 65 Cents bewegen, während die Börse ursprünglich mit 88 Cents gerechnet hatte.

Vor allem die Geschäfte mit Chips für Netzwerke, Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI) und Datenzentren blieben lt. Intel‘s CEO Gelsinger deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Da sind wir dann aber schon äußerst gespannt, was AMD und  NVidia (GeForce) & Co berichten werden. Der ganze hochgepushte Hype um KI wird bald am Boden der Realität knallhart aufschlagen.

 

26.1.2024 Andreas Kubin copyright
Legal disclaimer; Haftungsausschluss: Beim obigem Artikel handelt es sich nicht um eine Anlageberatung!

 

Auf den Seiten 5 u. 6 findet der Leser eine weitere Einschätzung mit dem Titel:
Signifikanter Kurseinbruch bei HONG KONG's Hang Seng Index. - Ein völlig konträres Chartbild zeichnet sich hingegen beim japanischen NIKKEI  225 Index ab! – Die Ursachen?

 

 

 

 

div. Quellenangaben:


Intel-Chef Gelsinger schockt die Börsen

Von Stephan Finsterbusch, https://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/wirtschaft/881290469/1.2734765/avatar80x80/stephan-finsterbusch.jpg Frankfurter Allgemeine

-Aktualisiert am 26.01.2024-14:02

Intel-Chef Pat Gelsinger auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Mitte Januar 

Intel-Chef Pat Gelsinger auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Mitte Januar Bild: Reuters

Der Gewinn des Chipherstellers fällt, der Ausblick ist gedämpft, und die Aktie rutscht um bis zu 12 Prozent ab. Das zieht auch viele Konkurrenten nach unten.

Der US-Chipkonzern Intel hat den Investoren an den Börsen einen kräftigen Schrecken eingejagt. Durch einen gedämpften Ausblick auf den Geschäftsverlauf des weiteren Jahres setzten die Anleger auf breiter Front zu Verkäufen an. Diese Welle erfasste weite Teile der Branche und zog vorübergehend auch die Kurse von Konkurrenten in die Tiefe..........

Zuvor erklärte der Vorstandsvorsitzende Pat Gelsinger während einer Pressekonferenz, dass es derzeit nicht so laufe wie man erhofft hatte. Auch blieb er mit seinen Prognosen von Umsatz und Gewinn unter den hochgesteckten Erwartungen vieler Analysten. Für das erste Quartal / Anm.:  2024)  rechnet er mit Umsätzen zwischen 12,2 und 13,2 Milliarden Dollar.

(Anmerkung Andy:  Zum Vergleich im Q1/2023 fiel der Umsatz im Jahresvergleich (zu Q1/2022) um 36 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar.)

Die Marktbeobachter der großen Bankhäuser hatten mit durchschnittlich 14,2 Milliarden Dollar gerechnet. Gelsinger geht für den weiteren Jahresverlauf von schrittweisen Verbesserungen aus. Auch mache der einstige Technologie- und Marktführer sichtbare Fortschritte, in allen Bereichen wieder an die Spitze der Branche zu kommen, sagt er.

Das aber sehen viele Investoren vor dem Hintergrund der jüngsten Zahlenwerke etwas anders. Intel steckt gerade im größten Umbau seiner Geschichte. Die Neuausrichtung geht mit einer Investitionsoffensive einher. So peilt der Konzern bis Ende des Jahrzehnts an, mehr als 200 Milliarden Dollar in den Bau neuer und den Ausbau bestehender Fabriken zu investieren.

Darüber hinaus wollen die Amerikaner tief in den Markt der Auftragsfertigung vordringen. Dieses sogenannte Foundry-Geschäft wird bislang von asiatischen Herstellern wie TSMC, Samsung und UMC dominiert. Nun will auch Intel auf dieses Feld vordringen. Auftragsproduzenten stellen Chips nach Plänen her, die sie von Kunden vorgelegt bekommen. Sie fertigen quasi auf Maß, und das erfordert viel Flexibilität und Fingerspitzengefühl.

Nach vorläufigen Schätzungen des Analystenhauses Gartner wurden allein auf dem Foundry-Markt im vergangenen Jahr 123 Milliarden erlöst. Das waren 5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Nachfrage nach elektronischen Steuer- und Speicherbausteinen vor allem seitens der Automobilindustrie rechnete man für 2024 mit einer Steigerung der Erlöse auf dem Markt für die Chip-Auftragsfertigung von 13 Prozent. Das war wohl etwas zu optimistisch. Und auch Gelsinger scheint die Lage seines Hauses vor kurzem etwas zu zuversichtlich eingeschätzt zu haben.

Der Umsatz im gesamten Jahr 2023 fiel im Vergleich zum Vorjahr rund 14 Prozent auf 54 Milliarden Dollar. Der Jahresüberschuss rutschte von 8 Milliarden Dollar in 2022 auf 1,7 Milliarden Dollar in 2023. Vor allem die Geschäfte mit Chips für Netzwerke, Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI) und Datenzentren blieben deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Die Foundry-Sparte ist mit einem Umsatz von etwas weniger als einer Milliarde Dollar im Jahr die kleinste der fünf Geschäftsbereiche.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/intel-enttaeuscht-mit-seinem-ausblick-19476084.html


 

 

 

WIR ERINNERN uns ZURÜCK
28.04.2023  Intel meldet Umsatzeinbruch und Rekordverlust in Q1/2023

Beim US-Chipriesen Intel laufen die Geschäfte weiter schlecht. Der ECOreporter-Aktien-Favorit schloss das letzte Quartal erneut mit einem Umsatzeinbruch und einem Milliardenverlust ab. Das Management hofft auf Besserung im zweiten Halbjahr.

Unter dem Strich verbuchte Intel einen Quartalsverlust von 2,8 Milliarden US-Dollar nach einem Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Es ist das bisher höchste Quartalsminus in der Geschichte des Konzerns. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Forecasting second quarter 2023 revenue of $11.5 billion to $12.5 billion; expecting second quarter EPS of $(0.62); non GAAP EPS of $(0.04).


China und Lagerabbau: DuPont startet holprig ins neue Jahr

DuPont wird seine Betriebskennzahlen zum 4. Quartal 2023 erst am 6. Februar 2024 publizieren, schickt aber schon jetzt eine Gewinnwarnung für das Folgequartal 1/2024 voraus!!


https://i-invdn-com.investing.com/news/providers/investing-new.pngAutor  Senad KaraahmetovicAktien

Veröffentlicht am 24.01.2024 -- 14:32

Investing.com - Ein turbulenter Start für DuPont de Nemours (NYSE:DD) im Jahr 2024: Der Chemie-Gigant bot heute einen vorläufigen Ausblick auf das erste Quartal 2024, der die Anleger aufhorchen ließ und die Aktien um 12 % abstürzen ließ.
Die Prognosen des Unternehmens sind ernüchternd: Ein Nettoumsatz von rund 2,8 Milliarden Dollar liegt deutlich unter dem Konsens von 3,04 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie wird voraussichtlich zwischen 63 und 65 Cents liegen, während die Börse ursprünglich mit 88 Cents gerechnet hatte.

Der weitere Abbau von Lagerbeständen im Industriegeschäft und die anhaltend schwache Nachfrage in China zählen zu den entscheidenden Faktoren, die zu dieser Entwicklung beitragen.
DuPont de Nemours erwartet, dass diese Trends anhalten werden und rechnet im ersten Quartal 2024 mit einem sequenziellen Rückgang von Umsatz und Ergebnis. Das prognostizierte operative EBITDA von etwa 610 Millionen Dollar liegt zudem klar unter dem Konsenswert von 746,6 Millionen Dollar.
"Zum Jahresende 2023 verzeichneten wir einen weiteren Bestandsabbau in unseren Industriegeschäften sowie eine anhaltend schwache Nachfrage in China", kommentierte Ed Breen, DuPont Executive Chairman und Chief Executive Officer. "Solche Trends setzen sich fort, und wir rechnen für das erste Quartal 2024 mit einem sequenziellen Umsatz- und Ergebnisrückgang, der auf diese Faktoren und den Wegfall bestimmter Einzelposten zurückzuführen ist, die das operative EBITDA im vierten Quartal begünstigten."

In den vorläufigen Ergebnissen für das vierte Quartal gibt es dagegen auch Lichtblicke: Ein erwartetes bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 85 und 87 Cent entspricht dem Konsens, auch wenn der vorläufige Nettoumsatz mit etwa 2,90 Milliarden Dollar leicht unter den geschätzten 3 Milliarden Dollar liegt. Das vorläufige operative EBITDA wird voraussichtlich bei etwa 715 Millionen Dollar liegen, etwas unter den geschätzten 744,9 Millionen Dollar.
Das Unternehmen identifizierte zum 31. Dezember ein "auslösendes Ereignis" und plant, eine Wertminderung in der Größenordnung von 750 bis 850 Millionen Dollar zu verbuchen. Diese Maßnahme erfolgt im Rahmen einer Wertminderungsanalyse für die Protection Unit.
Es gibt aber auch einen Hoffnungsschimmer: DuPont de Nemours sieht Anzeichen für eine Stabilisierung im Bereich Semiconductor Technologies und erwartet für das vierte Quartal einen leichten Umsatzanstieg.
https://de.investing.com/news/stock-market-news/china-und-lagerabbau-dupont-startet-holprig-ins-neue-jahr-432SI-2536085


DuPont slumps as Q1 profit forecast misses estimates, 24.1.2024

** Shares of U.S.-based chemicals company DuPont de Nemours DD.N down 10.3% at $67 in premarket trade

** Sees Q1 adjusted profit per share between $0.63 and $0.65, analysts on average expect $0.88 per share - LSEG data

** Expects Q1 net sales to be about $2.8 billion, vs $3 billion in Q1 2023

** Seeing inventory destocking trends in industrial business to continue amid weak China demand in Q1 2024 - DD

** Co adds it expects to report a Q4 loss between $220 mln and $370 mln vs year-ago GAAP profit from cont ops of $105 mln

** Says it expects to record a non-cash goodwill impairment charge in the range of $750 mln to $850 mln in Q4

** Expects Q4 net sales of about $2.9 bln below estimates of $3 bln

** Continue to see stabilization within Semiconductor Technologies with a slight sequential sales lift occurring in the fourth quarter as expected - co

** DD shares were up 12.1% in 2023

https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/dupont-slumps-as-q1-profit-forecast-misses-estimates-53746402

 


3M Press RELEASE Q4/2023  sowie Gesamtjahr:

3M Stock Falls 7% Due To Weak Forward Guidance

Tuesday, January 23, 2024: 

Das Unternehmen konnte starke Zahlen zum 4. Quartal 2023 bekanntgeben.  Das in Minnesota ansässige Unternehmen..... meldete einen Gewinn pro Aktie (adjusted EPS) von 2,42 US-Dollar und einen Umsatz von 8 Milliarden US-Dollar.......

Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen der Wall Street, die von einem Gewinn je Aktie von 2,31 US-Dollar und einem Umsatz von 7,7 Milliarden US-Dollar ausgingen.
Für das Gesamtjahr 2023 kündigte 3M ein EPS von 9,24 US-Dollar an, weniger als 9,88 US-Dollar im Vorjahr, aber besser als die Prognose des Managements von 9,05 US-Dollar.

 

Die operative Gewinnmarge (Anm.: exakt die „adjusted operating income margin“) des Unternehmens lag im vierten Quartal bei 21 % und damit zwei Prozentpunkte höher als vor einem Jahr, und der freie Cashflow belief sich auf 6,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten von 4,90 Milliarden US-Dollar.
Trotz der guten Ergebnisse enttäuschte 3M die Analysten und Investoren mit der Aussage, dass das Unternehmen für das gesamte Jahr 2024 ein EPS von 9,55 US-Dollar erwartet.
Die Wall Street hatte aber für das Jahr 2024 ein EPS von 9,90 US-Dollar prognostiziert. Das Managementteam von 3M gibt jedoch häufig konservative Prognosen ab.
Dennoch sagte das Unternehmen, dass seine Umsätze in diesem Jahr wahrscheinlich nur um 1 bis 3 % wachsen werden. 3M hat mit dem Umsatzwachstum zu kämpfen, insbesondere in China, wo sich der wirtschaftliche Abschwung verschärft.

3M Non-GAAP EPS of $2.42 beats by $0.11, revenue of $7.69B misses by $30M  (Andy:  30 Mille bei 7,69 Milliarden, des sind ja Peanuts?)

Jan. 23, 2024 6:34 AM ET3M Company (MMM) StockBy: Niloofer Shaikh, SA News Editor9 Comments


 

 

 

Signifikanter Kurseinbruch bei HONG KONG's Hang Seng Index. - Ein völlig konträres Chartbild zeichnet sich hingegen beim japanischen NIKKEI  225 Index ab! – Die Ursachen?

 

Einen ausgeprägten, anhaltenden  Kurseinbruch verzeichnet  HONG KONG's  Hang Seng Index. Lässt dies Rückschlüsse auf Chinas wirtschaftliche Entwicklung zu?

 

Man kann getrost  „JA“ sagen, denn unter vielen Börsenprofis gilt eine Faustregel, welche besagt, dass die Börse in etwa rund sechs  (respektive 9) Monate an Betriebs-Kennzahlen-Entwicklung vorweg nehmen können.

‚Chinesische Anleger sind der Verluste am heimischen Aktienmarkt so überdrüssig, dass sie in Scharen in japanische ETFs investieren‘, ortet Aruni Soni auf BusinessInsider.de am 12.1.2024.

Gleichzeitig lässt eine derartige Index-Performance immer eindeutige Rückschlüsse zu, dass es um Chinas Wirtschaft nicht gut bestellt ist.

 

Die Vermutung liegt nahe, dass auch im Jahr 2024 viel Investoren abziehen werden, allein wegen dem sich verschärfenden Handelskrieg zwischen den USA und China.  

 

Der Hang Seng Index ("HSI"), ist der seit  dem 24. Nov. 1969 am weitesten verbreitete Indikator für den Hongkonger Aktienmarkt, umfasst die 82 größten und liquidesten Aktien, die am

Main-Board der Börse von Hongkong gehandelt werden resp. gelistet sind!  Dieser repräsentiert daher mehr als 56 % der gesamten Marktkapitalisierung an HongKongs Börse.

Der chinesische Fahrzeughersteller Li Auto und das Pharmaunternehmen WuXi Apptec wurden zudem im Dezember 2023 in den Hongkonger Leitindex Hang Seng Index aufgenommen. Mit den Neuzugängen erhöht sich daher die Zahl der Komponenten (Aktiengesellschaften) von 80 auf 82, so der Index-Compiler Hang Seng Indexes.

 

Im Februar 2009 markierte der Index sein Zwanzigjahres Tief sowie Fünfzehnjahres-Tief bei 12.812  Pkt.; sein Zwanzigjahres-Hoch im Jänner 2018 mit 32.887 Punkten.  Dazwischen immer ein kräftiges Rauf und Runter.

Aktuell (8.1.2024) notiert der Index bei 16.200 Punkten (8.1.2024, 16:00h MEZ) und kommt damit seinen Fünfzehn- und Zwanzigjahres-TIEFST  wieder bedrohlich nahe.


Quelle:  https://boersen.manager-magazin.de/indizes/hang-seng/6183435/

 

Die Einzelwerte des Hong Kong Hang Seng sind hier abrufbar!

Quelle:  Merket Screener  (12.1.2024)

 

Mit nun 15952 Zählern (26.1.2024) befindet sich der Hong Kong Hang Seng nun knapp über seinem 10-jahres Rekordtief vom  22. Okt. 2022, bei damals 14.863 Zählern.


 NIKKEI 225 versus Hang Seng Index

 

Ein völlig konträres Chartbild zeichnet der japanische NIKKEI  225 Index im Land der aufgehenden Sonne!
Der NIKKEI  befindet sich am 26.1.2024 auf einem neuen beachtlichen  34jahres-HÖCHST mit 35.751 Punkten!    

Das bisherige all-time-high wurde im Dez. 1989 bei  38.915 Zählern markiert, bevor es steil nach unten ging. Recht weit davon ist der NIKKEI nicht mehr entfernt. Es ist vor allem wegen dem geostrategischen Machtpoker (UKRAINE zusammen mit einigen europ. Staaten und den USA BERSUS RUSSLAND sowie den Imponderabilien auf der Suez Frachtroute (GAZA Konflikt)  etc. eigentlich schwer vorstellbar, dass diese Marke noch 2024 fallen könnte. Und wenn, dann wird das nur von ganz kurzer Dauer sein!

Klarerweise wurde der Nikkei-Index durch ausländische Investitionen nach oben getrieben. Alleine weil Japans Wirtschaft besser laufe als jene in Europa od. China, wie es der Aktienstratege von DAIWA Securties Shinji Abe  darlegt, dürfte eine zu simple Erklärung sein.

 

Handelsvolumen des  AMC Nomura Nikkei 225 ETF auf Rekordhoch!

 

Ein Indiz dafür zeigen Bloomberg Daten erkennt Aruni Soni auf Business Insider (12.1.2024), denn „der Handel mit Anteilen des China AMC Nomura Nikkei 225 ETF stieg am Mittwoch (10.1.2024)auf einen Rekordwert von 373 Millionen Yuan (48 Millionen Euro), das Zehnfache des Durchschnittswerts im Jahr 2023......“
 

Angesichts der aktuellen geopolitischen Hegemoniebestrebungen wird es für den Autor dieses Artikels trotzdem spannend zu beobachten, ob der NIKKEI die 40.000 Pkt.-Schwelle noch knacken kann. Wäre da nicht dieser Nahost-Konflikt könnte sich das ausgehen.  Eines ist jetzt schon sicher, die Fallhöhe ist bereits schwindelerregend hoch. 

Die Frage wirft sich nun auf, ob diese 34-jährige Rekordmarke ein erster Indikator für einen neuerlichen starken EINBRUCH beim NIKKEI sein könnte, quasi der Anfang vom Ende.

Quelle:  Onvista (26.1.2024)
 

Copyright Andreas Kubin, MBA    26.1.2024